Wo und wann können Räuchermischungen optimal genutzt werden?

Räucherkräuter haben ein breites Wirkspektrum, das weit über ein gutes Raumklima und wohlriechende ätherische Öle hinausreicht. So sind Räucherbündel bereits in der Antike zur Reinigung und Desinfektion benutzt worden …

 Tatsächlich haben Heil- und Räucherkräuter eine lange Tradition und waren nicht allein im fernen Asien weit verbreitet:

Auch in Europa war das Wissen um Heil- und Räuchermischung Kräuter groß!

Denn Kelten wie Römer nutzen Räucherwerk. Damit gaben Heil- und Räucherkräuter kultischen Handlungen und Gebeten einen würdigen Rahmen, sind aber auch zur Inspiration oder als Therapieansatz genutzt worden.

Auch die indigenen Stämme Nordamerikas wussten um den heilsamen Rauch, der zum Beispiel in Schwitzhütten beim Verglühen von Zedernzweigen produziert wurde. Auch die Friedenspfeife ist natürlich mit ganz besonderen Räucherkräutern bestückt wurden. Hier kam unter anderem Salbei zum Einsatz, der bis heute als Räucherkraut geschätzt wird.

Das ferne Asien scheint dann untrennbar mit seinen Räucherstäbchen und Räucherschalen verwoben:

Räucherkräuter genießen gerade in Asien einen hohen Stellenwert!

So sind Heil- und Räucherkräuter ein fester Bestandteil des indischen Ayurveda und werden hier, in dieser ganzheitlichen Heilmethode, mit Massagen, Kopfmasken und einer gesunden Ernährungsweise verknüpft.

Daher finden sich in Internet Shops für Räucherkräuter meist auch exotische Waren. Darunter so genanntes Adlerholz aus Indien, aber auch Baumharze wie Weihrauch und Myrrhe, die bereits in der Bibel erwähnt werden.

Tatsächlich lassen sich auch Hölzer wie unser einheimisches Holunderholz, aber auch Zedernspitzen, Eukalyptus oder Fichtennadeln als Räucherwerk nutzen. Ebenso besitzt Birkenholz oder Birkenrinde ein ureigenes, belebendes Aroma. Unter anderem soll das Verräuchern von Birkenrinde bei Fieber und Kopfschmerzen helfen und eine harntreibende Funktion haben.

Kenner nutzen zudem Lärchenspäne zum Verräuchern und schwören dabei auf eine krampf- und schleimlösende Wirkung. Tatsächlich sind Räucherkräuter und Räucherhölzer bereits von unseren Vorfahren mit therapeutischem Ansatz genutzt worden.

Lavendel lässt sich gut verräuchern!

Das gilt auch für den Lavendel, der uns in allerhand Tinkturen und Darreichungsformen begegnet, aber auch als Räucherkraut durchaus seinen Wert hat. Ebenso Beifuß, Salbei und Minze.

Auch Anis stellt ein beliebtes Räucherkraut dar. Zudem können wir im Garten Holunderblüten, Kamillenblüten und Johanniskraut ernten, trocknen und dann später verräuchern. Ein Räucherwerk, das einen ganz besonderen Duft hat.

Den entfalten auch Kakao-Schalen oder Obstschalen, entsprechendes Räucherwerk gibt es daher auch im Internet zu kaufen. Damit ist die Auswahl groß und kann und sollte mit dem Kräuter- und Räuchermischung kaufen auch mal experimentiert werden. Am besten in speziellen Räucherschalen und Räucherkelchen, die ebenfalls im „www“, zusammen mit der besten Räuchermischung, gesucht werden können.

Übrigens auch ein nettes Präsent, das eine gute Stimmung in jedes Haus zaubert.